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Bundesministerium für Ernährung, Landwirtschaft und Verbraucherschutz
Landwirtschaftliche Rentenbank

Stimmen zur Förderung durch die Stiftung

Während meines dreimonatigen Aufenthalts auf einem neuseeländischen Weingut von Februar bis Mai 2011 habe ich als Winzer sehr viel gelernt und gesehen. Auf der anderen Seite der Erde sind doch so einige Dinge anders als bei uns, so dass man sich ein eigenes Bild von guten und weniger guten Verhältnissen machen kann. Für mich war es sehr interessant und ich kann ein solches Auslandspraktikum  jedem weiterempfehlen, da man viel lernt und im späteren Berufsleben umsetzten kann.

Ende dieses Jahres wird mich der Kellermeister und Außenbetriebsleiter des Weingutes aus Neuseeland besuchen. So wird sich der Kontakt nach Neuseeland aufrechterhalten. Ich werde dem Kellermeister einiges zu zeigen und über den deutschen Weinbau zu erklären haben. 

Mathias Baßler, 22 Jahre
Kappelrodeck


Ich habe von November 2009 bis Februar 2010 ein landwirtschaftliches Praktikum auf einer Farm in Westaustralien absolviert. Die australische Landwirtschaft ist aufgrund des Klimas, der ausgelaugten flachgründigen Böden und der geringen Erträge nicht mit unserer zu vergleichen. Aber wir können meines Erachtens viel von den australischen Farmern lernen, da sie den Schwankungen des Weltmarkts ohne schützende Subventionen ausgeliefert sind und sich permanent den sich ändernden politischen und ökonomischen Situationen anpassen müssen. Ich sehe jetzt meinen Betrieb mit ganz anderen Augen und habe die Erfahrung gemacht, dass Offenheit für neue Begegnungen ungeahnte Möglichkeiten eröffnet.

Johannes Boßmann, 24 Jahre
Emmerich



„Ich habe einen mehrwöchigen Kurs mit den Schwerpunkten Agrarpolitik und Schlüsselkompetenzen zur Übernahme von ehrenamtlichen Aufgaben im Agrarbereich besucht. Am besten gefallen haben mir die Übungen, bei denen ich gelernt habe, selbstsicher vor einer Gruppe aufzutreten und einen überzeugenden Vortrag zu halten. Dieses Wissen wird mir beruflich beim Umgang mit Kunden und bei meinen ehrenamtlichen Tätigkeiten im Berufsstand helfen.“

Florian Schmitt, 22 Jahre
Winzer aus Spiesheim, Rheinland-Pfalz


„Ich bin froh, dass ich den Studienkurs besucht habe. Er hat mir Ideen für die Entwicklung unseres landwirtschaftlichen Betriebs gebracht und mir klar gemacht, worauf ich als zukünftige Betriebsleiterin achten muss.“

Kristine Dahmen, 23 Jahre
Langerwehe, Nordrhein-Westfalen


„Ich möchte gerne praktisch nach meinen Bachelor-Abschluss in Gartenbauwissenschaften im Bereich Stauden- und Gehölzanzucht bzw. –veredelung arbeiten. Deshalb habe ich mich selbst um ein Praktikum in einem sehr bekannten Gehölzgarten in Südengland bemüht. Das Arbeiten im Team, das tägliche Anwenden der englischen Sprache und das Wissen, das ich Laufe der Zeit über die englische Gartenkultur erwarb, haben meinen Blick auf England verändert. Ohne die finanzielle Unterstützung durch die Stiftung für Begabtenförderung der Deutschen Landwirtschaft hätte ich das Praktikum nicht absolvieren können.“

Sebastian Haupt, 30 Jahre
Berlin

Die Aussicht auf eine finanzielle Hilfe durch die Stiftung gab bei mir letztendlich den Kick, mich um einen Platz im Grundkurs 2011 der Bauernschule in Bad Waldsee zu bewerben. Ich bin dankbar, dass es eine solche Institution gibt und hoffe, dass aus dieser Quelle noch lange Gelder für Weiterbildung fließen werden.

Matthias Heilig aus Fronreute
Baden-Württemberg, 25 Jahre